Breitbandausbau Ledde: Immer mehr Bürger wollen das Zukunftsnetz

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Ledde, 03.11.2016. Nach etwa vier Wochen der Nachfragebündelung zum Ausbau eines Glasfasernetzes in Ledde sind bereits viele Bürger überzeugt und engagieren sich aktiv für das bedeutende Zukunftsprojekt. Vor allem mit Informationsveranstaltungen, die sehr häufig von Bürgern selbst initiiert und mit der Unterstützung der teutel und den politischen Vertretern Tecklenburgs durchgeführt werden, gelingt es, die Bürger von der großen Chance, Ledde sehr schnell mit einer zukunftsfähigen und vor allem flächendeckenden Breitbandversorgung auszustatten, zu überzeugen.
In Ledde entspricht die Internetversorgung schon heute nicht mehr zeitgemäßen Standards. Mehrere Bürger berichteten bei der sehr gut besuchten Bürgerversammlung Anfang Oktober, sie seien im Internet mit einer Downloadgeschwindigkeit von 1 MBit/s unterwegs. „Das reicht heute oft nicht mal mehr für eine normale Internetanwendung“, bestätigte Gunnar Gühlstorf, Geschäftsbereichsleiter der Stadtwerke Lengerich (SWL). Vor allem die Herausforderungen der Energiewende führten dazu, dass die SWL zur Steuerung ihrer Strom- und Gasnetze bereits seit einigen Jahren konsequent auf Glasfaser setzt. Freie Kapazitäten des dadurch entstehenden Netzes werden seit mehr als zwei Jahren durch die teutel für Telekommunikationsdienstleistungen genutzt.

Glasfaser bis ins Haus und eine Funklösung
„Es geht schon lange nicht mehr nur um schnelles Internet: Konnektivität und Vernetzung lautet die Zauberformel. Es verbindet Menschen, Prozesse, Daten und Dinge. Und wenn alles zusammen kommt, entstehen ganz neue Möglichkeiten für die Zukunft“, verdeutlichte Gühlstorf und erklärte: Die SWL setze beim Breitbandausbau auf Glasfaser bis ins Haus, während viele Wettbewerber für die „letzte Meile“, der Strecke vom grauen Verteilerkasten bis ins Haus, Kupfer nutzen. „Kupfer gehört zum alten Eisen und wird die Nachfrage schon sehr bald nicht mehr befriedigen, die Glasfaser kennt noch keine Grenzen“, betonte Gühlstorf. Während im Ortskern die Glasfaser direkt bis ins Haus geführt wird, gibt es für die Haushalte im Außenbereich zunächst eine Anbindung über Funk. Diese Kombination ermöglicht eine sehr schnelle flächendeckende Versorgung. Die vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme entwickelte Funktechnik gilt dabei als Zwischenlösung, die über die nächsten Jahre durch die Nutzung von Synergien im Tiefbau durch eine Versorgung mittels Glasfaser bis in Haus abgelöst werden soll.

Eine Entscheidung für die Zukunft
Und dass die ganze Gemeinde für den Erfolg kämpft, zeigt das Projekt „Schnelles Internet“. Hier haben sich die IG Ledde sowie weitere Ledder Vereine und Gewerbetreibende organisiert, um einen Breitbandausbau für Ledde möglichst schnell zu realisieren. Dieses herausragende Engagement und der Zusammenhalt in der Gemeinde, lässt uns sehr zuversichtlich in die zweite Hälfte der Nachfragebündelung blicken, zeigt sich Gühlstorf überzeugt. Bis zum 02.12.2016 haben die Bürger Leddes die Gelegenheit sich für das Zukunftsnetz zu entscheiden.
Viele Bürger nutzten bereits die Gelegenheit, sich ausführlich über das wohl wichtigste Infrastrukturprojekt Leddes der kommenden Jahre zu informieren. Die Mitarbeiter der teutel sind jeden Montag von 08-12 Uhr und Mittwoch von 14-18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus vor Ort. Selbstverständlich sind auch individuelle Beratungstermine möglich. Auch auf dem diesjährigen Martinsmarkt beantworten die Mitarbeiter der teutel alle Fragen rund um das Thema.

Ein weiterer Informationsabend ist für den 15.11.2016 in der Gaststätte Folsche, Ledde Dorfstraße 60, vorgesehen (ab 19.00 Uhr).[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]