Kundencenter wieder geöffnet

Die Stadtwerke Lengerich und die teutel öffnen ihre Kundencenter wieder für Besucherinnen und Besucher.

Ab dem 31.05.2021 erreichen Sie uns ausschließlich mit vorheriger Terminvereinbarung im Kundencenter in Lengerich (Altstadt 18). Die Termine können Sie telefonisch unter 05481-8005 50000 oder per Mail kundencenter@teutel.de vereinbaren.

Ab dem 07.06.2021 ist dann ein Besuch auch ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Gleichzeitig öffnen dann auch die Kundencenter in Lienen (Hauptstraße 32) und Brochterbeck (Dorfstraße 11). Das Kundencenter in Ladbergen bleibt vorerst weiterhin geschlossen.

Aktuell ist kein negativer Testnachweis für ein Besuch im Kundencenter notwendig. In allen Kundencentern gilt eine Maskenpflicht. Darüber hinaus wird auf die Abstands- und Hygieneregeln an allen Standorten streng geachtet.

Sollten Sie Erkältungssymptome haben, ist Ihnen der Zutritt in die Kundencenter nicht gestattet.

Wir freuen uns, dass wir auch wieder persönlich für Sie da sein können.

 

Kundencenter geschlossen!

Aufgrund der aktuellen Lage zur Eingrenzung der Verbreitung des Corona-Virus bleiben unsere Kundencenter bis auf Weiteres geschlossen.

Selbstverständlich sind wir auch weiterhin telefonisch unter 05481 8005 – 50000 oder per Mail: kundencenter@teutel.de für Sie da.
Registrierungen sind ganz einfach über den Anschlusscheck auf der Startseite möglich.

Bereits zugesagte Installationstermine werden von uns unter Einhaltung der notwendigen Sicherheitsbestimmungen wahrgenommen. Sofern Sie aus persönlichen Gründen eine Verschiebung wünschen, informieren Sie uns bitte rechtzeitig.

Den Störungsdienst erreichen Sie jederzeit unter:
05481- 8005 59999.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Von der Kupferrepublik zur Gigabit-Oase: Stadtwerke Lengerich und teutel haben bundesweit die Nase vorn

Funklöcher, lahme Internetverbindungen, schwache Netze und keine verlässlichen Bandbreiten: Wer in Deutschland auf dem Land lebt, bekommt die digitale Zweiklassengesellschaft mit voller Wucht zu spüren. So wie Klaudia Lübke. Lange hat die Werbefachfrau aus Lienen im Kreis Steinfurt auf schnelles Internet warten müssen. Seit September 2018 kann sie nun endlich surfen, streamen, Daten empfangen und versenden so viel sie möchte, und dies mit Geschwindigkeiten von 1000 MBit/s. Dies machten die Stadtwerke Lengerich (SWL) mit ihrem Tochterunternehmen der teutel GmbH für alle Kunden möglich.

Anschluss bis ins Haus

Die teutel, die erst 2014 gegründet worden war, hat damit in nur 27 Monaten (03/2018 bis 05/2020) geschafft, was sich andere Kommunen wünschen würden: den Wandel von der Kupferrepublik zur Gigabit-Oase. Während der Glasfaseranteil beim Breitbandausbau in Deutschland derzeit nur etwa 3,6 Prozent beträgt, hat das Team um Stadtwerke-Geschäftsführer Martin Schnitzler mit seinem Engagement und innovativen Projektansatz nicht nur Glasfaser mit 100 Prozent Fiber to the Home (FTTH) direkt in die Häuser und Wohnungen, sondern auch in die gesamte Fläche gebracht. Die teutel betreibt die Netze sogar selber. Dabei sind die Gemeinden Ladbergen und Lienen im Innen- wie im Außenbereich voll erschlossen. Das heißt: Jeder, der die schnelle Glasfasertechnologie möchte – ob im Zentrum des Ortes oder in der Bauerschaft –, kann den Anschluss an das FTTH-Netz (Glasfasernetz) bei der teutel beauftragen. Auch in den Gemeinden Tecklenburg und Lengerich können alle Kundinnen und Kunden im Außenbereich vom schnellen Internetanschluss profitieren. Das Gesamtvolumen des Glasfaserausbaus im Innen- und Außenbereich aller vier Kommunen betrug 85 Mio. Euro, wovon 40 Mio. Euro als Fördersumme von Bund und Land zur Verfügung gestellt wurden.

BREKO lobt: Ein „richtungsweisendes“ Projekt

Stephan Albers, Geschäftsführer der BREKO, dem Bundesverband für Breitbandkommunikation e.V., lobt: „Es ist richtungsweisend, dass die Stadtwerke Lengerich es als einer der ersten Stadtwerke geschafft haben, ihr Versorgungsgebiet flächendeckend mit FTTH-Netzen sowohl eigenwirtschaftlich als auch gefördert zu erschließen. Hierzu gratulieren wir.“ Für die Bürgermeister der vier Kommunen bedeutet der Ausbau des Glasfasernetzes, den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gewerbetreibenden für die Weiterentwicklung der Kommunen die notwendige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Dieses Glasfasernetz stellt natürlich auch einen erheblichen Standortvorteil dar. Schließlich sind Gigabitgeschwindigkeiten beim Datenvolumen nicht nur für Unternehmen, sondern für Privatleute inzwischen ein entscheidendes Kriterium, ob und wo sie sich niederlassen. „Ein Erfolg, der auf Weitsicht, Mut, Integrationskraft und intelligenten Lösungen fußt“, sind sich die Bürgermeister einig – Wilhelm Möhrke für Lengerich, Stefan Streit für Tecklenburg, Arne Strietelmeier für Lienen und Udo Decker-König für Ladbergen. Gemeinsam sprechen sie von „einem Meilenstein und einem der wichtigsten Infrastrukturprojekte in der Region im 21. Jahrhundert“.

Interkommunaler Zusammenschluss ebnet den Weg

Die Idee und die dazugehörige intelligente Lösung zum Ausbau der Glasfasernetze stammt vom SWL-Geschäftsführer Martin Schnitzler, seiner Mannschaft bei den SWL und der teutel und ist getragen von der Erkenntnis: „Nur Glasfasernetze sichern die Wettbewerbsfähigkeit von Kommunen, die sich mit der Infrastruktur Glasfaser wirtschaftlich unabhängiger machen können.“ Die Gründung der teutel GmbH 2014 legte die Basis für den FTTH-Ausbau, den Willen der interkommunale Zusammenarbeit der Bürgermeister war der Garant zur Gigabit-Oase, denn gemeinsam gründeten sie die Teutoburger Planungs- und Dienstleistungsgesellschaft (TPDG) und bewarben sich mit dieser Kooperation für Fördergelder, um den Glasfaserausbau im Außenbereich der Gemeinden zu finanzieren. Mit Erfolg. Dieser interkommunale Zusammenschluss hatte fortan nicht nur eine starke Stimme beim Bund. Die Gemeinden stellten zeitgleich wichtige Weichen für den reibungslosen Netzausbau. Partner an ihrer Seite war die teutel GmbH, die mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mit bis zu sechs Tiefbaufirmen und über 20 Kolonnen im Einsatz waren, um das FTTH-Netz zu bauen. Damit blieben Bürgermeister wie auch die Stadtwerke Lengerich im gesamten Projekt ihrem Anspruch treu: „Aus der Region, für die Region. Von Mensch zu Mensch.“ SWL-Geschäftsführer Martin Schnitzler sagt: „Mein Dank geht an alle Beteiligten, die kommunalen Vertreter, Firmen und insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SWL, die mit großer Leidenschaft und einem unendlich hohem Engagement den Erfolg der SWL gesichert haben – selbst dann, wenn der Wind von vorne kam. Darauf bin ich sehr stolz.“

Starker Kundenzuwachs

Ein Einsatz, der sich nicht nur für die Kundinnen und Kunden, sondern auch für die SWL auszahlt: Sie hat sich mit dem Glasfaserausbau und dem Betrieb der Netze ein attraktives neues Geschäftsfeld eröffnet und den Kundenstamm seit Projektbeginn deutlich ausgebaut. Martin Schnitzler sagt: „Derzeit beliefern wir mehr als 6000 Kundinnen und Kunden und damit die Hälfte aller Haushalte im Versorgungsgebiet. Weitere 1.500 Kundinnen und Kunden werden in diesen Tagen an das Glasfasernetz angeschlossen. Bis 2022 wollen wir 11.000 Kundinnen und Kunden an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen haben. Schon heute sind im Außenbereich der vier Kommunen mehr als 80 Prozent der Kundinnen und Kunden angeschlossen und geben den Stadtwerken Lengerich das Vertrauen für unseren Service.“ So wie Klaudia Lübke. Sie hat die Chance als eine der ersten genutzt. „Der Glasfaseranschluss wurde mir bis ins Haus gelegt und das kostenfrei. Das nenn‘ ich Service.“

Zahlen – Daten – Fakten

Im Folgenden finden Sie im Überblick die wichtigsten Kennzahlen zum Abschluss der Fördergebiete I und II im Außenbereich der Kommunen Lengerich, Ladbergen, Lienen und Tecklenburg. Derzeit  arbeitet die teutel bereits am weiteren Ausbau des Glasfasernetzes mit FTTH-Standard im Stadtkern von Lengerich. Die Arbeiten sollen bis 2022 abgeschlossen sein. Zudem läuft parallel die Nachfragebündelung im Kern von Tecklenburg. Auch hier wollen SWL und teutel für die Kundinnen und Kunden in Zukunft schnelle Glasfasernetze bereitstellen.

Fördergebiet I + II
Investition SWL / teutel in € Ca. 44 Mio.
Fördersumme in € Ca. 40 Mio.
Hausanschlüsse gesamt Ca. 3700
Tiefbau in km Ca. 700
Glasfaser in km Ca. 2700
KVZ-Bereiche Ca. 200
Erschließungszeit 27 Monate (03/2018 – 05/2020)
Rohrverband in km Ca. 1000

MwSt.-Senkung: Wir geben die MwSt.-Senkung zu 100% an unsere Kunden weiter

Die Bundesregierung hat in dem „Konjunkturpaket“ angesichts der Folgen der Corona-Pandemie u.a. die Senkung der Mehrwertsteuer vorgesehen. Vom 01. Juli an bis zum 31.Dezember 2020 wird der Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf 16 Prozent und für den ermäßigten Satz von 7 Prozent auf 5 Prozent gesenkt. Wir, die teutel, geben als regionaler Telekommunikationsanbieter die Senkung der Mehrwertsteuer zu 100% an unsere Kunden weitergeben.

Vorgehen

Unsere Telekommunikationskunden erhalten jeden Monat eine Rechnung. Unter Berücksichtigung des gesenkten Mehrwertsteuersatzes (16%) werden wir in den Monaten Juli-Dezember 2020 den monatlichen Einzug von Ihrem Konto anpassen. Hier sehen und merken Sie die Mehrwertsteuersenkung direkt.

Bitte beachten Sie: Die Rechnung für den Leistungsmonat Juli, also den ersten Monat der Mehrwertsteuersenkung, erhalten Sie im August.

SPENDENSCHECK GEHT AN DIE IG-LEDDE E.V.

Einen symbolischen Spendenscheck überreichte Klaus Brüggenolte (Vertrieb teutel) Hartmut Brackemeyer und Michael Reinsch von der IG-Ledde am Dienstag vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Ledde.
Die Stadtwerke Tochter teutel hatte im September die Aktion ins Leben gerufen, pro unterzeichneten Vertrag zweckgebunden für den Bewegungspark an die IG-Ledde zu spenden.
Insgesamt kamen 200 Euro zusammen, die nun in Form eines symbolischen Schecks überreicht wurden.
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In Ledde geht der erste Glasfaserkunde online!

Für die Bürgerinnen und Bürger in Ledde wird das Netz der Zukunft jetzt Realität. Der Ausbau des Glasfasernetzes im Ortskern hat heute die nächste Phase erreicht: Mit Familie Meierotte ist der erste Haushalt im schnellen Netz der teutel unterwegs. In den nächsten Wochen folgen sukzessive weitere Anschaltungen bei Kunden, die einen Hausanschluss beauftragt haben.

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Infoveranstaltung: Breitbandausbau im Außenbereich von Tecklenburg

Am 28.03.2018 sind etwa einhundert interessierte Bürgerinnen und Bürger der Einladung von Tecklenburgs Bürgermeister Stefan Streit zur Informationsveranstaltung des Breitbandausbaus gefolgt.

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Breitbandausbau: teutel erhält den Zuschlag

Die Stadtwerke Lengerich/teutel gewinnen europaweite Ausschreibung für den Ausbau des Breitbandnetzes in den Außenbereichen

Lengerich, 27.09.2017. Die Stadtwerke Lengerich GmbH (SWL), die gemeinsam mit ihrer Telekommunikationstochter teutel in den Ortskernen von Lengerich, Tecklenburg, Ladbergen und Lienen bereits ein hochmodernes Glasfasernetz erstellt und betreibt, baut dieses nun mittels Fördermittel zeitnah auch in den Außenbereichen der genannten NRW-Kommunen auf. Um den Aufbau eines kabelgebundenen Breitbandnetzes in den Außenbereichen der vier Kommunen schneller zu ermöglichen, haben sich die SWL und die teutel mit einem innovativen Konzept auf eine europaweite Ausschreibung im Rahmen um Fördergelder des Bundes und des Landes Nordrein-Westfalen beworben. Nun ist es amtlich. Die SWL / teutel haben die europaweite Ausschreibung gewonnen.
Damit ist das in einer ländlichen Region entstehende flächendeckende Glasfasernetz sowohl im Außenbereich als auch in den Kernbereichen der Kommunen beispielgebend in Deutschland und wird das wirtschaftliche Wachstum und insbesondere die Lebensqualität für die Bürger vor Ort nachhaltig positiv beeinflussen.
Für die SWL war klar: Der Aufbau einer zukunftsfähigen, glasfaserbasierten Infrastruktur ist unbedingt notwendig. Die SWL treibt den Aufbau eines Datennetzes seit Jahren voran. Um dies wirtschaftlich bewerkstelligen zu können, erfolgte der Glasfaser-Ausbau bisher zunächst in den Ortskernen.

Nach der bisherigen Ausbaustrategie sollte der Ausbau der Außenbereiche in erster Linie über Synergien stattfinden, beispielsweise beim Modernisieren der Strom- und Erdgasnetze oder bei der Mitverlegung bei anderen Infrastrukturdienstleistern, wie zum Beispiel beim Kanal- oder Wasserleitungsbau. Doch bereits heute lassen sich Angebot und Nachfrage nach Bandbreite – vor allem in den Außenbereichen – mit der vorhandenen Infrastruktur nicht immer darstellen. Um den Bürgern in der Zeit bis zum kabelgebundenen Ausbau eine Zwischenlösung zu bieten, versorgt die teutel diese Kunden in den Kommunen Lengerich und Lienen schon heute über eine Funk-Lösung.
Was zunächst eine Zwischenlösung war, die Kunden mit Funk zu bedienen und nur mit Synergien im Tiefbaubereich das Breitbandnetz über viele Jahre zu erstellen, ist es nun erstmals möglich geworden, das Breitbandnetz in den Außenbereichen bereits in den nächsten drei Jahren zu erstellen.

Die interkommunale Zusammenarbeit der vier Kommunen und deren Stadtwerk macht einmal mehr deutlich, wie sehr die handelnden Personen gewillt waren und sind, die Region fit für die Zukunft zu machen. Vielmehr wird auch deutlich, wie erfolgreich eine interkommunale Allianz sein kann. Als kommunal verankerte Gesellschaft ist die SWL mit ihrem Tochterunternehmen, die teutel, nun sowohl für den Kernbereich als auch für die Außenbereiche für den Aufbau und den Betrieb des Glasfasernetzes bestimmt.

Ausbau des Glasfasernetzes für Ledde beginnt

Der Ausbau des Glasfasernetzes für Ledde beginnt. Noch in diesem Jahr werden weite Teile des Netzes im Ortskern erstellt. Im ersten Halbjahr 2018 erfolgen dann die Anbindung nach Ledde und die Erstellung der Hausanschlüsse.

Ledde, 31.07.2017. Nachdem die Nachfragebündelung für die Breitbandversorgung Leddes im Dezember des vergangenen Jahres mit einem fulminanten Endspurt erfolgreich abgeschlossen werden konnte, wird der Ausbau nun auch für jeden sichtbar. Damit haben wir unser Ziel, die meisten Kunden bis Mitte nächsten Jahres an das Glasfasernetz anzuschließen, weiter fest im Visier“, zeigt sich Daniel Wolter, Prokurist der Stadtwerke Lengerich (SWL) mit dem bisherigen Verlauf zufrieden. „Um den ambitionierten Zeitplan einhalten zu können, wird gerade das für Tiefbauarbeiten besonders geeignete Sommerwetter ausgenutzt. Dass es bei dem Aufbau einer völlig neuen Infrastruktur immer auch zu kurzfristigen Beeinträchtigungen für die Bürger kommen kann, ist uns dabei sehr bewusst. Wir stehen bei solchen Vorhaben immer vor der Herausforderung, die Bauarbeiten in der versprochenen Zeit durchzuführen und gleichzeitig die Belastungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer gering zu halten“, so Wolter weiter.
„Gerade weil es nicht für jeden Bürger deutlich wird, dass wir auch in den vergangenen Monaten den Ausbau kontinuierlich vorangetrieben haben, freuen wir uns sehr über den heutigen Baustart. Dazu mussten vorher viele Räder ineinandergreifen und umfangreiche Planungsleistungen erbracht sowie ein geeignetes Tiefbauunternehmen ausgewählt werden. Dabei hat uns der enorme Zuspruch, den wir durch die Bürger der Gemeinde und die politisch Verantwortlichen für dieses Zukunftsprojekt erhalten haben, besonders motiviert“, so Martin Kattmann, der für den Ausbau Leddes verantwortliche Ingenieur der SWL.
Auch Bürgermeister Stefan Streit zeigt sich mit dem bisherigen Projektverlauf sehr zufrieden. „Die Breitbandversorgung ist für mich längst wichtiger Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Damit ist die Politik gefordert. Vor allem in ländlichen Räumen steht sie dabei vor besonderen Herausforderungen und muss Lösungen finden, die eine zeitgemäße Breitbandversorgung sicherstellen. Unser Stadtwerk mit ihrem Tochterunternehmen teutel erweist sich dabei aus vielerlei Gründen als der ideale Partner.“ Stellvertretend für die vielen Mitstreiter hebt Bürgermeister Streit das außergewöhnliche Engagement der Interessen-gemeinschaft Ledde (IG Ledde) und des eigens eingerichteten Arbeitskreises „Schnelles Internet“ hervor, der maßgeblich von Michael Reinsch geprägt wurde.
„Die Ledder können stolz sein auf das Erreichte. Mit dem Anschluss an das Glasfasernetz steigern wir die Lebensqualität und schaffen die Voraussetzung dafür, dass unsere Gemeinde sowohl für Privatleute als auch für Unternehmen noch attraktiver wird“, ergänzt Hartmut Brackemeyer, 1. Vorsitzender der IG Ledde. Für die Ledder Bürgerinnen und Bürger, die sich bislang noch nicht für einen Glasfaseranschluss entschieden haben, besteht weiterhin die Möglichkeit dabei zu sein. Wer sich jetzt noch kurzfristig für einen Anschluss an das Zukunftsnetz entscheidet, kann die Buchung auf der Internetseite www.teutel.de oder in den Kundencentern der SWL durchführen und solange die Bauarbeiten in der entsprechenden Straße noch nicht abgeschlossen sind, auch noch von einem kostenlosen Hausanschluss profitieren.

Geschafft: Schnelles Internet für Ledde – Das Glasfasernetz kommt

06.12.2016. Ledde wird schon im nächsten Jahr an das hochmoderne Glasfasernetz der Stadtwerke Lengerich angeschlossen. Bürgermeister Stefan Streit und SWL-Prokurist Daniel Wolter konnten die Nachfragebündelung mit einem positiven Ergebnis beenden. „In der bereits gewohnten hohen Geschwindigkeit werden wir auch in Ledde innerhalb von ca. drei Monaten die Feinplanung und die Ausschreibung der Bauleistungen abschließen. Weiterhin planen wir den Baubeginn für die Anbindung ab Ostern 2017 und rechnen damit, dass die ersten Haushalte im Herbst 2017 angeschlossen werden.“

Auch Bürgermeister Streit zeigt sich vom Erreichen der für den Ausbau notwendigen Quote begeistert: „Das ist ein ganz wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit des Ortsteils Ledde. Die Politik konnte zusammen mit den Stadtwerken die Voraussetzung dafür schaffen und durch die teutel, der Telekommunikationstochter der SWL, ein Angebot unterbreiten. Das Ergreifen dieser beinahe einmaligen Gelegenheit musste jedoch durch die Bürger selbst erfolgen. Die Mobilisierung und Überzeugungsarbeit, die engagierte Bürger in den vergangenen zwei Monaten geleistet haben, ist für mich ein toller Beweis für den Zusammenhalt in Ledde“, führt Streit weiter aus.

„Wir sind ebenfalls stolz auf das Erreichte“, so Daniel Wolter. „Eine Nachfragebündelung ist immer eine ganz besondere Herausforderung, die durch uns allein nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann. Hier bedarf es immer eines besonderen Engagements aus der Bürgerschaft, um die Menschen von der Notwendigkeit dieser neuen Infrastruktur zu überzeugen. Dieses hohe bürgerliche Engagement, das wir bereits in Leeden kennenlernen durften, haben wir auch in Ledde erlebt. Unser Dank gilt dabei der IG Ledde und insbesondere den Mitgliedern des Arbeitskreises „Schnelles Internet“, die durch ihre unermüdliche Unterstützung einen wesentlichen Beitrag zum erfolgreichen Abschneiden lieferten.

Michael Reinsch vom Arbeitskreis „Schnelles Internet“ betont, wie gut die Zusammenarbeit mit den Bürgern, der teutel, dem Bürgermeister und den Vereinen funktioniert hat: „Dieses Projekt hat sehr deutlich gezeigt was Bürger erreichen können, wenn sie sich gemeinsam für eine Sache stark machen! Wir möchten uns bei allen Unterstützern bedanken und allen Teilnehmern am Glasfaser- und Richtfunkanschluss zu ihrer Entscheidung gratulieren!“

Auch der Arbeitskreis ist sehr stolz auf die geleistete Arbeit in den vergangenen Monaten und vor allem darauf, dass nun auch Ledde an das Breitbandnetz angeschlossen wird und den Zugang zu dieser modernen Technik erhält.